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Ausgezeichnet: Die Gewinner beim Wettbewerb „Best Christmas City“ der Christmasworld

28.01.2019

Essen in Nordrhein-Westfalen, Celle in Niedersachsen und Michelstadt in Hessen sind die Gewinner des Wettbewerbs „Best Christmas City“ – zu diesem Ergebnis gelangte die Fachjury. Besonders freuen konnte sich Celle, die Stadt war bereits Anfang Januar via Online-Abstimmung als Publikumssieger hervorgegangen. Ihre Ehrung fand heute im feierlichen Rahmen auf der Christmasworld statt, der internationalen Fachmesse für saisonale Dekoration und Festschmuck. Honoriert werden die herausragenden städtischen Handelskonzepte mit einer exklusiven Städtedekoration für die nächste Saison – zur Verfügung gestellt von Christmasworld-Aussteller MK Illumination.

Es wurde debattiert, abgewogen und schließlich standen sie fest, die Gewinner des Wettbewerbs „Best Christmas City“. Anfang Januar tagte die Fachjury und diskutierte über das Für- und Wider der insgesamt 36 Kandidaten aus den drei Kategorien Klein-, Mittel- und Großstadt. Von November bis Januar 2019 präsentierten die Städte aus ganz Deutschland mit Texten, Fotos und Videos ihre vorweihnachtlichen Konzepte auf bestchristmascity.de. Die Christmasworld hatte den Wettbewerb zum fünften Mal gemeinsam mit der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) und der Fachzeitschrift Public Marketing ausgelobt. In diesem Jahr legte die Jury ihr Augenmerk auf die gemeinsamen weihnachtlichen Aktionen zwischen Stadt, Einzelhandel und Bürgern. „Eine weihnachtlich geschmückte Stadt sorgt für ein stimmungsvolles Ambiente, das Lust macht, einzukaufen. Doch Stadt und Einzelhandel können noch mehr tun, damit der urbane Raum lebendig bleibt, Bürger eine schöne Zeit haben und der stationäre Handel gestärkt wird. Das gelingt etwa, indem sich die einzelnen Partner stärker vernetzen und Menschen individuell angesprochen werden. Das haben besonders unsere drei Hauptgewinner sehr gut verstanden“, erklärte Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld bei der Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Boris Hedde, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung (IFH) ergänzte: "Der Beitrag der Stadt Celle verdeutlichte, wie wichtig die Einbindung aller Stakeholder einer Stadt ist. Die Initiatoren, aber etwa auch der angesiedelte Handel und die ÖPNV, haben gezeigt, dass über eine ganzheitliche Herangehensweise und über die interdisziplinäre Kooperation höchste Wirkung erzielt werden kann.“ Das bestätigte auch die Publikumsbewertung.

Und auch Wettbewerbs-Sponsor Karl-Heinz König, Leiter Business Development Deutschland der MK Illumination Handels GmbH zeigte sich erfreut über die Qualität der Einreichungen: „Heute kommt es weniger darauf an, dass die Städte weihnachtlich dekoriert sind, sondern vielmehr, dass ein stimmungsvolles Erlebnis geschaffen wird. Es kommt auf die richtige Inszenierung an. Der Wettbewerb ist deshalb eine Antriebsfeder, die die Städte anregen soll. Und das gelingt, das zeigen die Ideen der Städte sehr gut.“

Die Gewinner:

Kategorie „Kleinstadt“ bis 20.000 Einwohner

Sieger: Michelstadt in Hessen

Die charmanten Aktionen der Stadt rund um die Weihnachtszeit sorgten für beste Bewertungen der Jurymitglieder: Angeboten wurden beispielsweise romantische Führungen durch das Örtchen, Konzerte und Theater, ein Glockenspiel, das mehrmals am Tag erklingt sowie eine lebensgroße Krippe. Klug ist auch das weihnachtliche Konzept der Stadt: Die Hütten und Holzfiguren waren so angeordnet, dass sich ein abwechslungsreiches Bild aus Schaufenstern, Holzkunst und Weihnachtsmarktbuden ergab. Zusätzlich regte ein Gewinnspiel die Einkaufslust der Bürger an. Und auch das kulinarische Angebot überzeugte die Jury: Neben dem Kochkäse in der Dose und Espresso-Wurst, gab es auch ein Lebkuchen in Form des Michelstädter-Rathauses sowie Postkarten. „Hier hat die Stadt regionale Bezüge hergestellt und zur Markenstärkung der Stadt genutzt“, schwärmte Yvonne Wodzak, Chefredakteurin von Public Marketing. Die schönsten Fotos konnten Bürger und Touristen schließlich auf einer Facebook-Seite teilen.

Platz 2: Miltenberg in Bayern

Das historische Miltenberg überzeugte beispielsweise mit dem Bonussystem „MCity Taler“. Damit wurden Einzelhandels-Kunden für ihren Einkauf belohnt, denn sie konnten den Taler an den Marktständen einlösen. Für drei MCity Taler konnte außerdem ein eigens erstelltes Miltenberger Liederheft erworben werden. „Nach solchen Aktionen haben wir Ausschau gehalten, denn sie vernetzen die unterschiedlichen Partner“, erklärte bcsd-Geschäftsführer Jürgen Block. Weihnachtliche Aktionen fanden an drei verschiedenen Orten statt – rund um den Engelplatz, im Alten Rathaus und am historischen Marktplatz mit Adventsmarkt. Miltenberg bot seinen Bürgern und Besuchern des Weiteren eine Sonderschau mit historischem Christbaumschmuck, zusätzlich war die Stadt im historischen „Schwarzviertel“ auf ganz besondere Weise illuminiert. Laut Jury punktete die Stadt auch mit ihrer karitativen Idee „Fluss der 10.000 Kerzen“: An zwei Wochenenden erhellten Kerzen, die Bürger für 1 Euro erstehen konnten, die Straßen. Der Erlös wurde für einen guten Zweck verwendet.

Platz 3: Rotenburg an der Fulda in Hessen

Das idyllische Rotenburg an der Fulda mit seinen historischen Fachwerkhäusern konnte den dritten Platz ergattern: Um viele Besucher auf den Weihnachtsmarkt und in die Innenstadt zu locken, waren die Schaufenster zur Weihnachtszeit besonders geschmückt und bildeten zusammen ein weihnachtliches Szenario, das zum Besuch einlud. Herzstück war der Weihnachtsmarkt mit über 80 Herrnhuter Sternen. Die Stadt bot außerdem eine Schlittschuhbahn und im Dezember schnitzte ein Künstler öffentlich eine Krippe, die für einen guten Zweck versteigert wurde.

Kategorie: „Mittelstadt“ 20.000 – 100.000 Einwohner

Sieger: Celle in Niedersachsen

Publikumsliebling Celle begeisterte auch die Fachjury. „Dass Celle einen besonderen Platz einnehmen wird, war mir sofort klar, als ich die Bewerbung gesehen habe“, erklärte Chefredakteurin Wodzak. Neben der gelungenen Bewerbung wurde das gängige Illuminationskonzept der Stadt sehr positiv bewertet – damit verschmolz die Stadt Innenhöfe, kleine und große Plätze mit dem Schlossplatz und verwandelte Celle in eine echte Weihnachtsstadt. Und auch die zahlreichen kleinen Aktionen überzeugte die Jury wie etwa der „Schwoof im Hof“, mit dem Celle seinen Bürgern Raum für geselliges Zusammensein bot sowie die Eisstockbahn, die Foto-Box und die Weihnachtsmanufaktur mit wöchentlich wechselnden Angeboten und damit Anreizen zum Wiederkehren. Mit der Aktion „lebendiger Adventskalender“ setzte Celle zudem aufmerksamkeitsstarke Kooperationen um – die 24 beteiligten Geschäfte und Partner sorgten jeden Tag für ein weihnachtliches Highlight – von Märchenstunde bis zu Weihnachtsliedersingen.

In der Publikumsabstimmung erhielt Celle 3.164 „Gefällt mir“-Stimmen und avancierte zur schönsten deutschen Weihnachtsstadt. Zahlreiche Stimmen für sich verbuchen konnte aber auch Kiel – die Stadt kam auf 2.802 „Gefällt-mir“-Stimmen und erlangte somit den zweiten Platz. Den dritten Platz belegte schließlich Ludwigshafen – die Stadt am Rhein erhielt 2.475 Daumen.

Platz 2: Ahaus in Nordrhein-Westfalen

Mit ihrem schlüssigen Gesamtkonzept und dem kostenlosen W-LAN punktete die nordrhein-westfälische Stadt. „Kostenloses W-LAN ist immer noch keine Selbstverständlichkeit in den meisten kleineren Städten, das hat uns gefallen“, erklärte Wodzak. So bot die Stadt Bürgern und Touristen eine Vielzahl an attraktiven Angeboten rund um die Weihnachtszeit: kostenloses Eislaufen, Reifen-Rodeln, Moonlight-Skating und ein Eishockeyturnier. Ebenfalls für Beifall sorgte die städtische Aktion, den Schulsport aufs Eis zu verlegen und den Kindern die Schulzeit mit ungewöhnlichen Angeboten zu versüßen. „Eine tolle Idee“, lobte Eva Olbrich. Über die unterschiedlichen Initiativen der Stadt konnten sich die Bürger auf der Website informieren, dort gab es auch regionale Geschenke zu erwerben. Kostenloses Parken und Rabatt-Aktionen rundeten das Angebot ab.

Platz 3: Elmshorn in Schleswig-Holstein

Die Stadt Elmshorn erhielt von der Jury Extrapunkte für ihr beherztes Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit. 2017 sorgte ein Plakat mit einem dunkelhäutigen Engel für eine Hetz- und Hasskampagne in den sozialen Netzwerken. „Die Stadt, Verbände, Schulen, Parteien und Bürger reagierten darauf mit einer Kundgebung mit dem Titel‚ „Elmshorn leuchtet für Toleranz’, das hat uns sehr beeindruckt“, erklärte Block. Der Weihnachtsmarkt mit über 120.000 Lichtpunkten wird jedes Jahr von einer als Engel verkleideten Akrobatin eröffnet, die Sternenstaub verteilt während sie über dem Markt schwebt.

Als weiteres Highlight hielt Elmshorn eine eigene Weihnachtskugel bereit, die seit zehn Jahren in limitierter Auflage für Sammler herausgegeben wird.

Kategorie „Großstadt“ ab 100.000 Einwohner

Sieger: Essen in Nordrhein-Westfalen

Von Essen zeigte sich die Jury sowohl im Kleinen als auch im Großen begeistert: Neben der überaus professionellen Bewerbung konnte die Stadt die Fachjury auch durch ihre außergewöhnlichen Aktionen für sich einnehmen. Besonders positiv bewertet wurde etwa, dass Essen nicht nur über ein schönes Lichtkonzept verfügt, sondern außerdem über ein Wegekonzept, dass Bürger geschickt durch die Innenstadt führt. „Das war ganz im Sinne des Wettbewerbsmottos und leitet die Besucher durch die Stadt und zu den Geschäften“, erläuterte Block. Und auch die kluge Verzahnung von Einzelhandel und Stadtmarketing etwa durch die Black Week fand großen Anklang bei den Juroren. Positiv bewertet wurde darüber hinaus, dass 20 Nationen auf dem Essener Weihnachtsmarkt vertreten waren und somit Bürger unterschiedlichster Nationen in die städtischen Maßnahmen eingebunden wurden. „Überaus gut gefallen hat mir auch das Essener Krippenland“, führte Olbrich aus. „Mit der Aktion zeigt die Stadt in Rathaus, Banken, Kirchen und Geschäften verschiedene Krippen und schafft Besucher- und Ausfluganreize.“

Platz 2: Kiel in Schleswig-Holstein

Die Jurymitglieder überzeugte die intelligente Kampagne der Stadt – denn Kiel erstrahlte an insgesamt fünf Standorten in weihnachtlichem Glanz und lud Besucher und Bürger so zur winterlichen Einkaufsreise durch die Stadt ein. Außerdem überzeugte die Professionalität des Stadtmarketings: „Die Stadt nutzt Lasermessung zur Datenerfassung und konnte so nachweisen, dass der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt in der Fußgängerzone zu einer Verdreifachung der Tagesfrequenz geführt hat“, so Olbrich. Daneben punktete die Stadt mit Aktionen wie dem Lichtstrandkorb als Selfie-Motiv, Fahrt- und Parkkostenerstattung, Gutscheinheften, Gewinnspielen sowie dem Eisfestival. Beispielhaft nannte die Jury außerdem die Hashtag-Aktion #kielbestchristmascity, mit dem die Stadt geschickt den Wettbewerb zur Selbstvermarktung genutzt hatte.

Platz 3: Ludwigshafen am Rhein in Rheinland-Pfalz

Die Liebe zum Detail nahm die Jury für die Stadt Ludwigshafen ein. Mit unzähligen Aktionen sorgte sie dafür, dass Bürger und Besucher sich über eine außergewöhnliche Vorweihnachtszeit freuen konnten und gleichzeitig eine stimmungsvolle Einkaufssituation geschaffen wurde. Besonders gefiel der Jury beispielsweise der Flashmob der Ludwigshafener Musikschule: Zu einem festgelegten Zeitpunkt sangen Beteiligte in einem Einkaufszentrum das Lied Feliz Navidad. Und auch das Weihnachtssingen auf dem Dach des Einkaufszentrums mit einer lokalen Band kam bei der Jury als Maßnahme für soziales Miteinander sehr gut an. Block vom bcsd zeigte sich außerdem angetan vom Fotoworkshop, den die Stadt Hobby-Fotografen anbot sowie der Ehrenamtbörse und der Wunschzettelaktion. „Ich habe ein Herz für Städte, die nicht durch eine besonders schöne Kulisse punkten können“, erklärte Wodzak. „Das ist aus Marketingsicht eine Herausforderung, die man würdigen muss.“

Bewertet wurden die Einreichungen der Städte von einer fünfköpfigen Fachjury. Dazu gehörten: Jürgen Block, Geschäftsführer der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing e.V. (bcsd), Yvonne Wodzak, Chefredakteurin Public Marketing beim New Business Verlag, Roland Wölfel von der CIMA Beratung + Management GmbH, Boris Hedde, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung (IFH) und Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld bei der Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Die schönsten weihnachtlichen Konzepte und Dekorationen in den vergangenen Jahren hatten:

  • 2017: Publikumssieger: Herborn in Hessen / Sieger der Fachjury: Waldbreitbach in Rheinland-Pfalz, Esslingen am Neckar und Regensburg.
  • 2016: Publikumssieger: Rüdesheim am Rhein / Sieger der Fachjury: Triberg, Freiberg und Potsdam
  • 2015: Publikumssieger: Annaberg-Buchholz / Sieger der Fachjury: Traben-Trarbach, Neumünster und Karlsruhe
  • 2014: Publikumssieger: Chemnitz / Sieger der Fachjury: Abensberg, Bocholt und Dresden

 

Hinweis für Journalisten:
Nähere Informationen und Bildmaterial in hochauflösenden Daten finden Sie unter: christmasworld.messefrankfurt.com und bestchristmascity.de. Wenn Sie an der Preisverleihung teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte beim Presseteam vorab an.

Presseinformationen & Bildmaterial:
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Christmasworld: Seasonal Decoration at its best
Die Christmasworld ist der weltweit wichtigste Order-Termin für die internationale Deko- und Festschmuckbranche. Sie zeigt jährlich in Frankfurt die neuesten Produkte und Trends für alle Feste des Jahres und liefert innovative Konzeptideen für die Dekoration von Groß- und Außenflächen für den Groß- und Einzelhandel, Shoppingcenter, Bau- und Heimwerkermärkte und die grüne Branche. Zuletzt begrüßte sie 1.048 Aussteller aus 43 Ländern und über 43.400 Besucher aus 129 Ländern (inkl. Floradecora). Die Christmasworld wartet mit der ganzen Bandbreite an Dekorations- und Festschmuckartikeln auf. Ein breit gefächertes Eventprogramm mit Trendschau, Sonderschauen und Fachvorträgen bietet ein wertvolles und inspirierendes Zusatzangebot für das tägliche Business.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt
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Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com
* vorläufige Kennzahlen 2018

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